Manuel Braun schreibt in seinem Blog ein wunderbares Plädoyer für Theaterblogs. Und warum die Welt Theaterblogs braucht. Und das Theater. Bitte lesen Sie: Manuel Braun & Theaterblogs.
Preiskampf tt10
23 Mai60 Minuten liefen rückwärts. Moderatorin Tita von Hardenberg machte Druck. Eine Entscheidung musste her, sonst würden die 10.000 EUR Preisgeld des 3sat Theaterpreises nicht ausgeschüttet. In Sekunde 14 des Preiskampf fiel die Wahl endlich auf die Inszenierung „Kleiner Mann was nun“ der Münchner Kammerspiele und somit die Schauspieler Annette Paulmann und Paul Herwig. Wir Zuschauer im Haus der Berliner Festspiele waren erleichtert.
Vier Juroren – Juli Zeh, Tobi Müller, Christopher Schmidt und Burghart Klaußner – warfen jeweils eine Inszenierung des Berliner Theatertreffens ins Rennen und erklärten zu Beginn in zwei Minuten, warum diese Inszenierung ausgezeichnet werden sollte. Juli Zeh war dabei so charmant und eloquent, dass sie und damit ihre vorgeschlagene Inszenierung „Kleiner Mann was nun“ sofort meine Favoritin war. Auch weil ich bekanntlich klassische Stücke ganz gern mag. Und weil sie das schlagendste aller Argumente hatte: Auf vielen Bühnen würde noch noch gebrüllt, gelitten, gestritten. Das sei nicht schwer. Aber zu lieben und tiefe Emotionen zuzulassen und auf die Zuschauer zu übertragen, sei eine wahre Leistung. Chapeau.
Eine detaillierte Betrachtung des Abends gibt es bei den Bloggern des Theatertreffen-Blog, die mit einem kritischem Liveblogging glänzen.
Blog tt10
3 Mai
Vom 7. bis 22. Mai findet in Berlin das Theatertreffen statt.
Ab heute bloggen wieder junge Kulturjournalisten aus der
ersten Reihe. Ick freu mir drauf.
theatertreffen-blog.de
iErfurt.
27 Apr
Endlich! Technik und Kultur vereinen sich. Das Theater Erfurt hat als erstes Theater Deutschlands eine iPhone App herausgebraucht. Das Theaterfrollein hat sich schon lange gefragt, welches deutsche Theater endlich auf den Zug des Web 2.0 aufspringt. Ja, auch Theaterfans nutzen das iPhone. Hiermit verleihe ich dem Theater Erfurt denn soeben ins Leben gerufene…ähm…genau… Theaterinnovationspreis. Tata.
Wunderbar: Highlights, aktueller Spielplan, wichtige Telefonnummern.
Nur schade, dass Erfurt so weit weg ist.
Theater Public Viewing
20 AprZum Berliner Theatertreffen (7. bis 23. Mai 2010) gibt es dieses Jahr was ganz Besonders für Freunde des Theaters: Public Viewing im Sony Center am Potsdamer Platz!
Öffentlich, kostenlos, toll. Hier die Daten:
Freitag, 14. Mai 2010, 20:00 Uhr
Burgtheater, Wien
„Der goldene Drache“ von Roland Schimmelpfennig
Regie: Roland Schimmelpfennig
Fernsehregie: Hannes Rossacher
Bühne und Kostüme: Johannes Schütz
Samstag, 15. Mai 2010, 20:00 Uhr
Thalia Theater Hamburg/Schauspiel Köln,
„Die Kontrakte des Kaufmanns“ von Elfriede Jelinek
Regie: Nicolas Stemann
Fernsehregie: Harald Spieß
Bühne: Katrin Nottrodt
Theater und Leben.
20 AprEs ist nicht immer einfach, das Interesse am Theater und das „restliche Leben“ in Einklang zu bringen. Deswegen das Geständnis: Ich war schon ne Weile nicht mehr im Theater. Wo soll das nur hinführen? Besserung wird gelobt. So ein themenspezifischer Blog lebt nicht von Alltagsbegebenheiten oder lustigen Anekdoten, sondern von Theaterbesuchen. Bleiben Sie am Ball. Ab und zu gibt es hier was Neues. Versprochen.
„Ein Dramatiker…
1 Mrz…muss Seiten liefern, die Löcher haben wie ein Emmentaler Käse. Das Publikum denkt diese Löcher schon zu.“
Walter Muschg (1898-1965), Schweizer Literaturhistoriker
Der Menschenfeind.
26 FebTheater: Deutsches Theater Berlin
Stück: Molière „Der Menschenfeind“
Regie: Andreas Kriegenburg
Das Fazit heute am Anfang: Eine Inszenierung, die mich sprachlos gemacht hat. Wunderbar.
Zu Beginn dachte ich noch: „Na dufte…wieder mal Leinwände. Da setzt man also auf Videoprojektion. Ganz was Neues.“ Aber dann fing es an und ich war sofort überzeugt. Es machte Sinn. Das Bühnebild ist karg und wird von zwei großen Leinwänden dominiert. Außerdem noch Champagnerflaschen, Stühle und vier Mikrofone am Bühnenrand. Die Figuren werden schnell und ohne große Umschweife eingeführt. Mit den Namen der vielen Männer ist es etwas schwer, aber im Grunde ist nur wichtig, dass die Protagonistin Célimène (Judith Hoffmann) von vielen Herren umschwärmt wird. Das genießt sie und sie nutzt dieses Begehren schamlos aus.
Auch Alceste (Jörg Pose – an dem man sich übrigens kaum satt sehen kann und dem ich jedes einzelne Wort geglaubt habe) will Célimène für sich gewinnen. Doch er hält sich nicht an die Spielregeln der Gesellschaft. Er geht an deren Heuchelei und Oberflächlichkeit kaputt. Er ist schonungslos offen und sagt seine Meinung, die wahrhaftig nicht oft schmeichelhaft ausfällt. Als er das Gedicht eines Nebenbuhlers nicht lobt, geht dieser vor Gericht. Alceste verliert den Prozess, denn er weigert sich, den Richter zu bestechen.
Allerdings kann der Menschenfeind Alceste auch dann seine geliebte Célimène nicht für sich und ein Leben in der Einsamkeit gewinnen, als sie von all ihren Verehrern sitzen gelassen wurde, da diese herausfinden, dass sie an jeden der Männer Briefe geschrieben hat, in denen sie die jeweils anderen Schwärmer schlechtredet. Großes Drama.
Und die Leinwände? Ach genau…die Leinwände. Nun ja…wow. Die Personen wirken riesig. Man sieht jede Wimper, jede Falte, jede Regung. Alles schonlungslos nah. Die Figuren auf den Projektionsflächen (live hinter der Bühne in Kameras gesprochen!) agieren miteinander und mit den restlichen Figuren auf der Bühne. Durch die Überdimensionalität haftet man an den Lippen der Schauspieler und leidet mit Alceste…oder genießt mit Célimène. Jeder wie er mag.
„Der Menschenfeind“ wurde 1666 in Paris uraufgeführt und es ist doch sehr amüsant zu sehen, wie die schlechten Eigenschaften der Menschen auch nach über 300 Jahren noch die gleichen sind.
Eine der besten Inszenierungen seit langer Zeit. Anschauen!
Nächsten Termine
11./12./15./21. März 2010
1./4. April 2010
Mal was anderes.
18 FebZur Zeit sieht man das Theaterfrollein ganz entzückt vor dem Fernseher sitzen. Das kommt eigentlich nicht besonders oft vor, aber seit wenigen Tagen empfängt sie den ZDF Theaterkanal und ist begeistert. Theater an der heimischen Couch. Gut…es ist natürlich nicht das Gleiche, wie in einem großen Saal zu sitzen. Aber es ist praktisch. Nächste Woche steht Molières „Der Menschenfeind“ auf dem Programm. Und zack: Vor zwei Tagen kam auf dem Theaterkanal eine Dokumenation über Molière. Sagte ich schon, dass ich begeistert bin?
Shakespeares sämtliche Werke.
10 FebTheater: Vagantenbühne Berlin
Stück: Shakespeares sämtliche Werke
Inszenierung: Andreas Schmidt
Für dieses Stück ist ein bisschen Gaga-Stimmung nötig. In rasantem Tempo wird der Besucher durch Shakespeares Werke gejagt. 90 Minuten Nettospielzeit müssen eingehalten werden. Sommernachtstraum, Romeo und Julia, Hamlet – alle sind sie dabei. Alle lieben und sterben sie. Irgendwie. Denn man muss schon genau hinsehen, um die Parallele zu Shakespeare noch zu erwischen und sich nicht von der Gaga-Stimmung ablenken zu lassen.
Was die drei Schauspieler Michael Baderschneider, Stefan Mehren und Cyrill Berndt (mein Favorit des Stücks) leisten, ist schon beachtlich. Ein Tempo zum Staunen. Es hat nicht 100%ig den Geschmack des Theaterfrolleins getroffen, riss aber den Rest des fast ausverkauften Hauses schier vom Hocker.
Ein kleine Historie des Stücks gefällig? Das Werk Shakespeares umfasst 37 Stücke und damit ca. 120 Stunden Aufführungszeit. Drei Amerikaner (u.a. Adam Long) „kürzten“ Shakespeares Werke zusammen und gründete The Reduced Shakespeare Company. Das Stück steht seit 1987 auf dem englischen Spielplan und galt lange Zeit als nicht übersetzbar, da es insbesondere vom sprachlichen Unterschied des Amerikanischen und Britischen lebt. Im Auftrag des Theaterverlags Felix Bloch Erben wurde es schließlich doch von Dorothea Renckhoff übersetzt und feierte seine Deutschlandpremiere 1997 am Schauspiel Essen. In der Berliner Vagantenbühne steht es seit 10 Jahren sehr erfolgreich auf dem Spielplan.
„Manche…
3 Feb…Theaterbesucher glauben, mit dem bezahlten Sitz sich auch Verständnis erkauft zu haben.“
Rudolf Tyrolt, (1848-1929), österreichischer Schauspieler und Schriftsteller
Mein Freund Harvey.
1 FebTheater: Südthüringisches Staatstheater Meiningen
Stück: Mary Chase – Mein Freund Harvey
Regie: Matthias Kniesbeck
Wie einfach wäre die Welt, wenn wir alle einen großen, weißen Hasen sähen. Für Elwood P. Dowd ist die Welt in Ordung: Dank seiner Liebenswürdigkeit glaubt er an das Gute im Menschen. Gemeinsam mit seinem Freund Harvey tingelt er durchs Leben. Das einzige Problem: Niemand außer ihm sieht den 1.80 m großen Hasen, der ihn auf Schritt und Tritt begleitet. Elwoods Schwester Veta weiß sich nicht mehr zu helfen. Aus Angst sich wegen Elwoods „sonderbarem“ Verhalten zu blamieren, hat sie ihr gesellschaftliches Leben auf ein Minimum beschränkt. Als Elwood bei einer der wenigen Empfänge in ihrem Haus den Besuchern seinen Freund Harvey vorstellt, platzt ihr der Kragen. Elwood soll in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen werden. Durch ein Missverständnis landet schließlich Veta selbst in der Anstalt. Aber auch als der Fehler aufgeklärt ist, schafft es Elwood, alle zu überzeugen, dass er völlig „normal“ sei. Und sind wir mal ehrlich: Was ist schon normal? Ist man normal, weil man „anders“ ist? Oder ist man normal, weil man so sein will, wie alle anderen?
Eine schöne Inszenierung, die nur hier und da ein paar Fragen aufwirft. Warum wird der Pfleger der Psychiatrie als dümmlicher, grober Typ dargestellt? Man erhält den Eindruck, als wäre er eher Patient statt Pfleger. Auch das Bühnenbild hat irritiert. Es gibt zwei Bühnenbilder, die mehrmals im Stück wechseln: Ein Zimmer in Elwoods Haus und die Psychiatrie. Beide gleich sind im vorderen Bereich Bücherregale. Links im Bücherregal gibt es eine Geheimtür, durch die Elwood auftritt, wenn das Bühnenbild gerade sein Zimmer darstellt. Ist man in der Psychiatrie, kommt aus der selben Tür aber der Arzt. Heißt also, es ist auch das Arztzimmer der Psychiatrie. Das war für mich nicht stimmig, denn es gab im Bühnenbild der Psychiatrie eine weitere Tür, die das Arbeitszimmer hätte sein können, die aber nie genutzt wird. Aus irgendeinem Grund wurden die zwei Ebenen vermischt. Leider erschließt sich mir die Bedeutung dessen nicht. Nimmt man es ganz genau, hat es mich gar verwirrt.
Elvis liebt dich.
1 FebTheater: Südthüringisches Staatstheater Meiningen
Stück: Elvis liebt dich
Regie: Matthias Kniesbeck
Es muss nicht immer klassisch sein. Es kann auch mal Elvis sein. Elvis. Ich bin ja nicht so der Elvis Fan. Macht aber nichts. Verschiedene Gründe führen das Theaterfrollein an verschiedene Orte Deutschlands, um auf einem Theaterstuhl Platz zu nehmen. In dieser Inszenierung trifft sich der Meininger Elvis Fanclub e.V. und die Mitglieder sowie Gäste sprechen über ihre Liebe zu Elvis. Über ihre Reise nach Graceland. Die kurzen Monologe machen das Stück nicht zu dem, was es ist, sind aber ganz amüsant. Wichtiger ist die Musik. Denn darum geht es bei diesem musikalischen Abend.
Besonders der Song „Suspicious Mind“ hatte – auch wenn man das kaum glauben mag – in dieser Inszenierung mehr Gänsehautreaktion als im Original:
Theaterjahr 2010.
3 JanDas Theaterfrollein wünscht Ihnen ein
wunderbares Theaterjahr 2010.
Wälzen Sie Spielpläne, stürmen Sie Theaterkassen, lassen Sie sich von der Bühne inspirieren. Das Theaterfrollein hat sich eben durch die aktuellen Termine der Berliner Häuser gewühlt und Moliére, Schnitzler, Strindberg, Kästner und Shakespeare in die engere Wahl gezogen. Außerdem geht es Ende Januar 400 km nach Südwesten um zwei Stücke zu sehen. Das neue Theaterjahr geht los. Ick freu mir.
Erich Kästner – Als ich ein kleiner Junge war
14 DezTheater: Schlossparktheater
Stück: Erich Kästner – Als ich ein kleiner Junge war
Regie: Martin Mühleis
Neulich verschlug es das Theaterfrollein ins kürzlich von Dieter Hallervorden wiedereröffnete Schlossparktheater in Berlin Steglitz. Anlass war Erich Kästners „Als ich ein kleiner Junge war“ mit Walter Sittler. Kästner. Der geht immer. Wunderbarer Stil. Und so war auch das Stück. Wer das Buch „Als ich ein kleiner Junge war“ gelesen hat und mit dem Werk Kästners vertraut ist, erlebte wenig Überraschungen. Der Monolog ist gut angelegt und wird von Musikern begleitet, die nach und nach mit ihren Instrumenten ins Geschehen einstimmen und die Geschichte des kleinen Erichs vorantreiben. In der zweiten Hälfte des Stücks hat mir Walter Sittler besonders gut gefallen. Da konnte ich das Leuchten von Kinderaugen sehen, wenn er sich an seine Kindheit erinnert. Aber auch der Schmerz, die diese Wirren der Zeit mit sich brachten.
Ibsen – Hedda Gabler.
2 DezDiesen Henrik Ibsen mag ich ja sehr. Er hat wunderbare Stücke geschrieben, die es auch 120 Jahre später auf den Punkt bringen. Meist geht es um Frauen. Frauen und ihr Wesen. Frauen und ihr Verhältnis zum Mann. Frauen eben.
So auch das Stück HEDDA GABLER, das ich mir nun zum zweiten Mal in einer Inszenierung von Thomas Ostermeier in der Berliner Schaubühne angesehen habe. Die Bühne: kahl. Ein Sofa, eine Wand, Schiebetüren aus Glas, ein Spiegel. In dieser Umgebung wirkt Hedda Gabler (Katharina Schüttler) klein und zerbrechlich. Verloren in einer Ehe, die sie nur eingegangen ist, weil der Mann auf dem besten Weg zum Ruhm ist. Durch einen Konkurrenten des Mannes scheint sich dieser Ruhm jedoch in Luft aufzulösen. Und damit gerät Hedda Gablers Welt aus den Fugen.
Im Verlauf des Stücks fing ich an, Hedda Gabler als Person mehr und mehr abstoßend zu finden. Eine Intrigantin. Eine Egoistin. Ein verwöhntes Gör. Aber immer wieder verspürt man einen Anflug von Mitleid mit ihr. Sie lebt die Langeweile. Sie ist unglücklich. Sie tut das Falsche, weil sie alles richtig machen will. Vielleicht tut sie aber auch das Falsche, damit andere Menschen genauso unglücklich sind wie sie. Denn das ist das eigentliche Problem: Sie ist unglücklich. Gefangen in der Mittelmäßigkeit des bürgerlichen Lebens.
Als sich der Konkurrent ihres Mannes (und ein ehemaliger Liebhaber Heddas) offensichtlich selbst erschießt, besteht sie darauf, dass er eine Heldentat begangen habe, da er über sein Leben entschied. Doch der Selbstmord entpuppt sich als Mord. Er wurde erschossen. Hedda Gabler ist erschüttert. Als sie schließlich selbst noch Ziel von Erpressung wird und sich gegen einen aufdringlichen Verehrer nicht wehren kann, greift sie zur Waffe und bringt sich um.
Ihr Mann und seine Assistentin sind so in Arbeit vertieft, dass sie den Schuss zwar hören, sich aber nicht weiter drum kümmern. Das ist der Moment, in dem sich das Herz zusammenzieht. Denn Hedda Gabler war am Ende nur eine verzweifelte Frau in einem Gefängnis, dass sie sich selbst gewählt, aber unterschätzt hat.
Nächsten Termine: 12.12.2009 & 13.12.2009
„In einem Theater…
26 Nov…brach hinter den Kulissen Feuer aus. Der Pierrot trat an die Rampe, um das Publikum davon zu unterrichten. Man glaubte, es sei ein Witz und applaudierte. Er wiederholte seine Mitteilung; man jubelte noch mehr. So, denke ich mir, wird die Welt eines Tages untergehen.“
Sören Kierkegaard (1813 – 1855), dänischer Philosoph
Erblickt.
22 Nov
Berliner Schaubühne zur
1. Langen Nacht der Opern und Theater
Nächster Termin: 10. April 2010
„Theater ist…
21 Nov…der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.“
Max Reinhardt (1873-1943), österreichischer Theaterregisseur und Intendant




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